Röntgen

Röntgenbild: (engl.) radiograph, x-ray picture, roentgenogram; bei Durchstrahlung eines Körpers mit Röntgenstrahlung aufgrund der unterschiedl. Absorption der durchstrahlten Gewebe entstehendes Schattenbild aus verschiedenen Grautonabstufungen; kann … auf einem Röntgenfilm (…) aufgezeichnet werden.“
aus: Pschyrembel Klinisches Wörterbuch, 257ste Auflage


Die Röntgenuntersuchung ermöglicht uns die sofortige Diagnostik von Knochenbrüchen, Verrenkungen und vielen Weichteilveränderungen sowie die Untersuchung auf Hüftgelenksdysplasie.
Nach einem Autounfall oder Fenstersturz gibt die Röntgenuntersuchung entscheidende Hinweise auf innere Verletzungen (Pneumothorax, Harnblasenriss, u.ä.), welche das konkrete Vorgehen bei der Notfallbehandlung bestimmen.

Röntgenkontrast
Zur Untersuchung des Darms auf Durchgängigkeit kann die Verabreichung eines Röntgenkontrastmittels sinnvoll sein. Dazu wird dem Patienten ein Kontrastmittel eingegeben und in regelmäßigen Zeitabständen Röntgenbilder angefertigt um die Passage des Kontrastmittels durch den Darm zu beurteilen. Das weiße Kontrastmittel wird mit dem Kot ausgeschieden. Eine Unverträglichkeit des Patienten auf das Kontrastmittel kommt sehr selten vor. Im Gegenteil kann sich die milchige Substanz beruhigend auf die gereizte Magen-Darm-Schleimhaut auswirken.

Ausscheidungsurografie
Vergleichbar mit der Kontrastpassage des Darms ist die Verabreichung eine speziellen Kontrastmittels in das Blutgefäßsystem und die anschließende Röntgenuntersuchung des Harntraktes möglich. So kann man feststellen, ob beide Nieren das Kontrastmittel gleichmäßig aus dem Blut herausfiltern und ob beide Harnleiter intakt sind oder nicht. Auch die Unversehrtheit der Harnblase kann auf diesem Wege überprüft werden.

Abbildungen (von oben):
1.Harnleitersteine bei einem Kater, 2.gebrochener Unterschenkel beim Kaninchen, 3.Kontrastmittelpassage beim Hund